Peloponnese

Da hier in Griechenland in den Wintermonaten nur sehr wenige Campingplätze geöffnet haben üben wir uns nun im Freistehen. Was uns aufgrund der unzähligen kleinen lauschigen Buchten nicht sonderlich schwer fällt. Jedoch auch neue Herausforderungen mit sich bringt. Frisches Wasser wäre zu besorgen, Verdauung sollte geregelt sein und unsere mobile Duschkabine hat sich schon bestens bewährt. Mann und Frau wird dabei erfinderisch.

Landschaftlich hat dieser EU-Staat doch einiges zu bieten. Wer hätte gedacht auf dem Peloponnes Snowboarden zu gehen (blöderweise haben wir unsre Skiausrüstung zu Hause vergessen 🙃) ? Und am nächsten Tag am Strand ein erfrischendes Morgenbad zu nehmen?

Panorama - Sonnenaufgang

Apropos Strände! Diese Buchten, ein Traum, ich weiß ich wiederhole mich. Wir hätten nicht gedacht, dass es so viele kleine Buchten hier gibt, oft ganz für uns alleine. Da nehmen wir es gerne in Kauf auch mal in der Nacht vom Wind ordentlich durchgerüttelt zu werden, um dafür am nächsten Morgen mit einem gigantischen Sonnenaufgang über dem Meer und einem Supermond über den Bergen im Hintergrund belohnt zu werden.

Meerimpression
Meerimpression
Bucht vor Monemvasia
Bucht vor Monemvasia
Koschila Strand
Koschila Strand

Geschichtlich ist Griechenland sowieso nicht zu übertreffen, seien es die antiken oder byzantinischen  Städte oder die zahlreichen historischen Ausgrabungsstätten verteilt im ganzen Land. So stiefelten wir in Mystras von der Unteren Stadt über die Mittlere Stadt bis zur Zitadelle hinauf und unternahmen ein kleine Wanderung von unserem Stellplatz nach Monemvasia. Soweit war alles gut 😉

Dann brach fast über Nacht der Corona -Virus über Griechenland herein. Okay wir hatten für knapp einen Tag kein Internet, die beiden Tage davor standen wir alleine in einer Bucht, wen interessiert da schon groß was außerhalb der Hügel ringsum passiert?

Dann wurden allerdings unsere Wasservorräte knapp, die Wäsche häufte sich … wir fuhren auf den nächstgelegenen geöffneten Campingplatz. Hier überschlugen sich die Ereignisse in den Medien, die Landesgrenzen machten dicht, tja nun sitzen wir hier erst einmal fest.

Fortsetzung wird folgen…

Palast von Mystras
Palast von Mystras
Kirche in Mystras
Kirche in Mystras
Blick auf Monemvasia
Blick auf Monemvasia

4 Comments

  1. Wolfgang

    Danke für das Update. Wir haben gestern an Euch gedacht und uns gefragt, wie’s Euch jetzt wohl in Albanien geht.. Klingt erträglich, im Frühling auf einem griechischen Campingplatz rumzusitzen!
    Viele virusfreie Grüße aus Stuttgart, wo fast alles geschlossen ist – außer Supermärkten und Apotheken und zum Glück ÖPNV. Wir haben ja unseren Garten und Stromräder und das Wetter ist großartig hier.

    1. Andrea

      Tja, noch sitzen wir sicher auf dem Campingplatz, aber wer weiß wie lange noch? Die Situation ist momentan ziemlich strange, wahrscheinlich muss der CP auch schließen und eine Rückreise ist momentan wohl eher kompliziert. Es bleibt von daher eher spannend. Bleibt gesund und genießt das schöne Wetter bei euch! Wir hoffen ihr habt auch an genügend Klopapier gedacht 😂

  2. Susie

    Danke für das schöne Musikvideo. Ich musste es gleich zweimal ansehen. Sehr schön gemacht, von dem Bildern bis hin zu dieser schönen Stimme.
    Christoph, vielleicht kannst Du noch mehr von Euren Liedern einbauen.

    Ich hoffe, dass ihr nicht gezwungen seid umkehren, denn bei uns herrscht der Idiotismus. Ich denke aber, der Weg wird für Euch schon weitergehen, da die Grenzen ja auch „geschlossen“ sind und Deutschland um jeden froh ist, der momentan nicht zurückkommt. Etwas Geduld.
    Ich melde mich bald!
    Ansonsten hoffe ich, denke ich spreche im Sinne von uns Followern, viel viel viel viel mehr Fotos von Euch zu sehen. Ich finde es zu wenig, außer, was sein kann, ich finde mich auf den Seiten noch nicht so zurecht.
    Schöne Zeit

    1. Christoph Stangl

      Freut mich, dass dir das Video so gefällt, die Musik ist zwar nicht von uns, vielleicht kommt noch was eigenes. Und in der Fortsetzung kommen dann auch Bilder von uns. Die Lage hier ist noch einigermaßen erträglich, Fürs erste haben wir uns in die Berge verzogen. Heimfahren ist praktisch nur mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, eigentlich nicht mehr möglich. Wir haben aber noch eine Option privat unterzukommen und die Sache abzuwarten. Bin schon gespannt von dir zu hören.
      Liebe Grüße von Andrea und meiner Wenigkeit

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